Mohammad al Attar : Einreisestopp gefährdet syrisches Theater-Gastspiel in New York

Der syrische Dramatiker Mohammad al Attar soll die neue Saison der Volksbühne miteröffnen. Jetzt kann seine Produktion "While I Was Waiting" wegen Trumps Einreisestopp wahrscheinlich nicht beim New Yorker Lincoln Center Festival dabei sein.

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Nach Informationen der „New York Times“ ist die Premiere der syrischen Theaterproduktion „While I Was Waiting“ beim New Yorker Lincoln Center Festival im Juli gefährdet. Falls der von Donald Trump verhängte Einreisestopp für Muslime aus sieben Ländern dauerhaft gültig wird, kann das Ensemble nicht anreisen und die Premiere von Mohammad al Attars Stück über die Nöte einer Mittelstandsfamilie in Damaskus muss abgesagt werden. Noch hofft das Festival, dass die Visa erteilt werden. Der Dramatiker Mohammad al Attar ist auch einer der Protagonisten beim Start der ersten Volksbühnen-Saison unter Chris Dercon. Mit al Attars Version von „Iphigenie in Aulis“ mit 40 Syrerinnen soll Francis Kérés Amphitheater auf dem Tempelhofer Feld eröffnet werden. Das Lincoln Center Festival in New York läuft vom 10. bis 30. Juli, als Höhepunkt steht George Balanchines TanzKlassiker „Jewels“ auf dem Programm, eine Kooperation des New York City Ballet mit dem Ballett der Pariser Oper und dem Bolschoi aus Moskau.

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