• Monk Parker, The Fall, Childhood, Nicole Atkins: Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Monk Parker, The Fall, Childhood, Nicole Atkins : Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag ab 21 Uhr stellen vier Popkritiker/-innen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit Monk Parker, The Fall, Childhood und Nicole Atkins.

Singer-Songwriter Nicole Atkins verarbeitet auf ihrem vierten Album eine persönliche Krise.
Singer-Songwriter Nicole Atkins verarbeitet auf ihrem vierten Album eine persönliche Krise.Foto: Shervin Lainez

Nicole Atkins: Good Night Rhonda Lee (Single Lock)

Alkoholprobleme, ein kranker Vater, ein Umzug – die 38-jährige Amerikanerin Nicole Atkins hat einiges durchgemacht, während sie an ihrem vierten Album arbeitete. Aus der Krise gingen mitreißende klassische Popsongs hervor, die Erinnerungen an Sängerinnen wie Dusty Springfield, Janis Joplin und Peggy Lee heraufbeschwören. Nadine Lange, Tagesspiegel

Monk Parker: Crown Of Sparrows (Stargazer Records)

Was darf man von einem Mann aus Texas erwarten, der sich in den Schattenwelten von David Lynch und Anselm Kiefer zu Hause fühlt und dessen Lieder während einer langen Krankheit entstanden? Sechs düstere Klanggedichte, die tief unten in einer Art Country-Musik verankert sind und darüber hinaus pastorale Bläser, tragische Drones und gebrechliche Texte bereit halten. Andreas Müller, Moderator

The Fall: New Facts Emerge (Cherry Red)

Auf dem 32. Studioalbum von The Fall ist eigentlich alles wie immer: Mark E. Smith nuschelt – vielleicht noch ein bisschen unverständlicher und gebrochener als zuvor – über Mitt-30er-Pärchen versus Arbeitslose oder ein Massaker an der Manchester Victoria Station. Hier und da ist sogar so was wie ein Pop-Riff zu erkennen, nur um dann sofort wieder zerschreddert zu werden. Christine Franz, Musikjournalistin

Childhood: Universal High (Kobalt)

Eine Band auf der Suche nach ihrem Stil: Childhood aus Nottingham träumten eben noch von den englischen Achtzigern, in denen sie geboren wurden – und sind auf ihrem zweiten Album unterwegs zu den soften kalifornischen Siebzigern. Das will Soul haben, Easyness und Sonnenschein, klingt aber vor allem nach Fleiß. Sie können schon, was sie wollen – aber es wird nicht mehr als eine gute Idee. Tobias Rüther, FAS

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