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Kultur : Motörhead

Diese Woche auf Platz 20 mit: „Kiss Of Death“

Ralph Geisenhanslüke

Das „ö“ haben sie sich zugelegt, weil es so schön deutsch und böse klang, ganz in der Tradition von Blue Öyster Cult, die den Heavy-Metal-Umlaut erfunden haben. Ausgesprochen wird er nicht. Ein Motorhead ist ein Geschwindigkeitssüchtiger, ein Speedfreak, was die Doppelbedeutung „Amphetaminmissbrauch“ ausdrücklich einschließt. Der Motor von Motörhead ist Ian „Lemmy“ Kilmister, 60, das einzige verbliebene Gründungsmitglied und bis heute unangefochtenes Urgestein backenbärtigen, fettärschigen Biker-Rocks. Der Pfarrersohn aus dem britischen Stoke-On-Trent hatte sich zunächst als Gitarrist der Rocking Vicars durchgeschlagen, dann als Roadie unter anderem für Jimi Hendrix. 1972 heuerte er auf dem Space-Hard-Rock-Raumschiff von Hawkwind an und landete mit ihnen den einzigen Hit „Silver Machine“. 1975 wurde Kilmister wegen Besitzes eben jener beschleunigenden Substanzen inhaftiert und von Hawkwind gefeuert. Deren grenzdebiler Mischung aus Drogenwahn und Verschwörungstheorien blieb er verbunden. Doch seine Neugründung Motörhead, von Kritikern als untalentiert belächelt, legte einen deutlichen Zahn zu. Lemmy wurde zum notorischen Starkstrom-Asi, der seine Kurbelwelle bei Konzerten mit zwei Flaschen Jack Daniels zu ölen pflegt. Letztes Jahr hatte die Band 30 Jahre auf dem Tacho. Motörhead dürften also längst mit einem H-Kennzeichen fahren. „H“ für „historisches Fahrzeug“. Diverse Verschleißteile wurden schon ausgetauscht. Auf „Kiss Of Death“, dem 23. Album der Band, spielen der 5. Gitarrist und der 4. Drummer. Ebenso legendär wie der Verbrauch an hochoktanigem Kraftstoff ist der Geräuschpegel, auch im Leerlauf. Trotzdem: Beachtliche Kilometerleistung. Kilmister hat in England schon Werbung für Lebensversicherungen gemacht.

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