Museen : Schirn zeigt Werkschauen

Die Ausstellungshalle Schirn in Frankfurt am Main setzt 2007 auf Werkschauen einzelner Künstler. Das Spektrum reicht von Turner bis Redon.

Frankfurt/Main - Schirn-Direktor Max Hollein sagte bei der Vorstellung des Programms, dass es dabei um sehr unterschiedliche Persönlichkeiten gehen werde. In der Ausstellung "Turner Hugo Moreau - Entdeckung der Abstraktion" ab 5. Oktober stehen Bilder des Landschaftsmalers J.M. William Turner, des Dichters und Zeichners Victor Hugo und des Symbolisten Gustave Moreau im Blickpunkt.

Das Spektrum der Werkschauen reicht ferner von dem als Wegbereiter der Moderne geltenden, bildenden Künstler Odilon Redon (ab 27. Januar) über die österreichische Newcomerin Eva Grubinger (ab 29. November) bis zum Performance-Künstler John Bock (ab 7. Juni), von dem ausschließlich Filme zu sehen sein werden.

Für 2008 kündigte Hollein die Schau "Impressionistinnen" an. Diese solle zeigen, dass der Impressionismus nicht nur berühmte Männer wie Édouard Manet, Claude Monet und Auguste Renoir hervorgebracht habe, sondern auch Malerinnen wie Berthe Morisot, Mary Cassatt und Eva Gonzalès. (tso/dpa)

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