Kultur : Museumskooperation: Vertrag über Kunstaustausch New York - St. Petersburg

Die Eremitage in St. Petersburg und die New Yorker Guggenheim-Stiftung haben das bislang größte Projekt russisch-amerikanisch Museumskooperation vereinbart. Die Partner wollten sich gegenseitig Kunstwerke aus ihren umfangreichen Sammlungen für Ausstellungen zur Verfügung stellen, hieß es gestern bei der Vertragsunterzeichnung in Russlands nördlicher Metropole. Unter anderem soll im zukünftigen Guggenheim-Museum am East River in New York eine Dauerschau klassischer Kunst aus dem russischen Spitzenmuseum eingerichtet werden. Die Guggenheim-Stiftung wird Kunst des 20. Jahrhunderts im ehemaligen Generalstabsgebäude in St. Petersburg zeigen, das die Eremitage seit neuestem nutzen darf. Der russische Kulturminister Michail Schwydkoi sagte, das Projekt sei für die russisch-amerikanischen Kulturbeziehungen außerordentlich bedeutsam. Schwydkoi hatte auch die Präsidenten beider Länder, Bill Clinton und Wladimir Putin, über das Projekt informiert.

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