Musik : Sting: "Rock liegt im Sterben"

Sänger Sting sieht schwarz für die Zukunft der Popmusik. "Wir stehen am Ende des Pop, und der Rock liegt im Sterben", sagte der Brite.

Hamburg - Rockmusik sei nicht revolutionär, sondern "zu Tode reaktionär, sagte Sting dem Magazin "Stern". Das liegt seiner Ansicht nach auch an der Fantasielosigkeit der Musiker: "Wenn man im Auto Pop-Radio hört, diese Kinderlyrik, die von Dreier- und Fünfer-Akkorden begleitet wird, dann pennt man doch ein."

Sting stellt am 22. Oktober bei der Verleihung des Echo Klassik 2006 in München sein neues Album "Songs from the Labyrinth" mit 400 Jahre alten Liedern des englischen Renaissance-Komponisten John Dowland vor. Diese Musik greife zwar "einfache Ohren" nicht an, erzähle aber davon, dass Musik größer ist als das Ghetto, in dem wir uns derzeit bewegen", sagte er. (tso/ddp)

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