Kultur : "Musik-Wirtschaft": Internationaler Kongress in Berlin

Musik als volkswirtschaftlicher Faktor und Business ist das zentrale Thema eines internationalen Kongresses "Musik als Wirtschaft" am 22. April in Berlin. Dabei geht es um Fragen wie "Nutzung und Verwertung von Musik". In Deutschland setzt die Musikwirtschaft jedes Jahr Tonträger für rund 2,6 Milliarden Euro um, etwa neun Zehntel davon im Bereich der populären Musik. Veranstaltungen mit Live-Musik von Klassik bis zum Pop erwirtschaften noch einmal die gleiche Summe. Die Bedeutung der Musikwirtschaft wird in den nächsten Jahren national wie international noch wachsen, betonten die Veranstalter, die Kulturpolitische Gesellschaft und der Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft. Der Kongress in Berlin will vor allem auch einen Blick über den eigenen Tellerrand werfen, "um für die deutsche Musikwirtschaft bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, die es uns ermöglichen, endlich auch international wettbewerbsfähig zu werden". Zu den Teilnehmern des Kongresses gehören Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD), der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), die Vizepräsidentin des Bundestages, Antje Vollmer (Grüne) und der Vorsitzende der Deutschen Entertainment AG, Peter Schwenkow.

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