• NACH DER WAHL: EIGENES RESSORT ODER CHEFSACHE?: NACH DER WAHL: EIGENES RESSORT ODER CHEFSACHE?

NACH DER WAHL: EIGENES RESSORT ODER CHEFSACHE? : NACH DER WAHL: EIGENES RESSORT ODER CHEFSACHE?

Klaus Wowereit

möchte sich die Option offenhalten, ob er auch künftig direkt für Berlins Kulturpolitik zuständig ist. Sollte die SPD die Berliner Wahl am 18. September gewinnen, will der Regierende Bürgermeister danach entscheiden, ob er Kultursenator bleibt. „Es gibt gute Gründe, warum die Kultur beim Regierenden Bürgermeister angesiedelt ist, aber es gibt auch andere Möglichkeiten“, sagte er. Darüber müsste dann mit dem künftigen Koalitionspartner verhandelt werden.

Laut Verfassung sind in Berlin nur acht Senatoren zulässig. Damit sei ein

eigenständiges Kulturressort nicht möglich, fügte Wowereit hinzu. Er wolle anderen Ressorts nicht

weitere Aufgaben aufbürden und setze sich deshalb für eine Erweiterung der Senatorenzahl ein. Mit maximal zehn Senatoren sei ein eigenständiges

Kulturressort wieder denkbar. Erster Kultursenator der rot-roten Koalition war

Thomas Flierl (PDS), nach den Wahlen 2006 übernahm Wowereit die Kultur in Personalunion, mit

André Schmitz als Staatssekretär. dpa/Tsp

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