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Kunst und Widerstand:

zum Tod von Rainer Küchenmeister

Ein Leben zwischen Politik und Kunst: Sein Vater Walter Küchenmeister war Widerstandskämpfer und wurde 1943 in Berlin-Plötzensee enthauptet, seine Mutter starb bei einem Luftangriff. Rainer Küchenmeister wurde im Jugendkonzentrationslager Moringen inhaftiert und noch 1945 in ein Wehrmachts-Strafbataillon gesteckt. 1941 hatte er in Berlin eine Ausbildung zum Dekorationsmaler begonnen und kehrte nach dem Krieg zunächst zurück. Im Jahr 1964 wurden Arbeiten von ihm auf der Documenta III gezeigt. 1969 erfolgte die Berufung an die Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Küchenmeister lebte in der Normandie und in Paris. Nun ist er 83-jährig nach schwerer Krankheit gestorben. Tsp

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