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USA geben Beutekunst

an Museum in Pirmasens zurück



Die USA haben elf Gemälde an ein Museum in Pirmasens zurückgegeben, die ein US-Soldat am Ende des Zweiten Weltkriegs in seine Heimat mitgenommen hatte. Die US-Zollbehörde (ICE) übergab einige der Werke am Mittwoch in einer Zeremonie im Goethe-Institut in New York. Unter ihnen befinden sich drei Gemälde des Pirmasenser Biedermeier-Künstlers Heinrich Bürkel. Die Werke waren offenbar Jahrzehnte im Haus des US-Soldaten aufbewahrt worden. Nach dessen Tod fand seine Großnichte die Gemälde und schaltete die US-Behörden ein, um die rechtmäßigen Besitzer zu ermitteln. Seit 1945 sind mehr als 40 Gemälde aus Pirmasenser Museen verschwunden, die zum Schutz vor Bomben im Keller einer Schule ausgelagert waren. Die meisten der Werke sind nach US-Angaben immer noch verschollen. AFP

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