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Heinrich Heine zieht

in die Walhalla ein



Mehr als 150 Jahre nach seinem Tod kommt Heinrich Heine in die Walhalla. Eine eine 75 Zentimeter hohe Büste des Dichters aus weißem Marmor wird am kommenden Mittwoch in der Ruhmeshalle in Donaustauf bei Regensburg enthüllt. Es ist der 130. Schädel, der in die Walhalla einzieht. Heine hatte allerdings zu Lebzeiten nur Spott für die unter König Ludwig I. errichtete „marmorne Schädelstätte“ übrig. Die Initiative für den Einzug der Büste in die Walhalla geht auf das zehnjährige Bemühen des Heine-Freundeskreises in Heines Geburtsstadt Düsseldorf zurück. Die Ehrung des berühmten Schriftstellers jüdischer Herkunft sei ein Signal gegen Antisemitismus und für mehr Toleranz, sagte der Freundeskreis-Vorsitzende Karl-Heinz Theisen. dpa

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