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Ruhrtriennale widmet

sich dem Islam

Mit dem muslimischen Epos „Leila und Madschun“ wird am Freitag in der Bochumer Jahrhunderthalle die Ruhrtriennale eröffnet. Das Kulturfestival vom 20. August bis 10. Oktober beschäftigt sich in diesem Jahr unter dem Motto „Die Wanderung – die Suche nach dem Weg“ mit dem Islam. Insgesamt stehen 37 Produktionen mit rund 130 Veranstaltungen auf dem Programm. Über 650 Künstler aus 27 Nationen sind an den Produktionen beteiligt.

Bei „Leila und Madschun“ führt der Intendant der Ruhrtriennale, Willy Decker, selbst Regie. Das 1188 vom persischen Dichter Nizami geschriebene Stück erzählt das Schicksal des berühmtesten Liebespaares der islamischen Welt. Zudem wird bei dem Festival die Dramatisierung der „Blechtrommel“ von Günter Grass uraufgeführt. Die vorgesehene Uraufführung von Christoph Schlingensiefs Stück „S.M.A.S.H – In Hilfe ersticken“ wurde wegen der schweren Krebserkrankung des Regisseurs abgesagt.Der dreijährige Ruhrtriennale-Zyklus 2009 bis 2011 steht unter dem Motto „Urmomente“. Im Mittelpunkt der Theaterstücke, Konzerte, Lesungen, Filme und Diskussionsrunden stehen die Themen Religion und Spiritualität. epd

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