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Dichter der leisen Töne:

Walter Helmut Fritz ist tot

Der 1929 in Karlsruhe geborene Dichter Walter Helmut Fritz ist vergangenen Samstag im Alter von 81 Jahren gestorben. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Georg-Trakl-Preis und den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie das Villa-Massimo-Stipendium. Fritz, der auch Romane, Hörspiele und Essays schrieb, war der Meister einer einfachen Sprache, eines unaufgeregten Stils und eines vollständigen Mangels an Pathos. Fritz, der auch eine Zeit lang Lektor im S. Fischer Verlag war, übertrug unter anderem Gedichte von Jean Follain, Philippe Jacottet oder René Ménard ins Deutsche. Im Hamburger Verlag Hoffmann und Campe erschien vergangenes Jahr eine dreibändige Werkausgabe. Tsp

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