NACHRICHT : NACHRICHT

Podium über Berlins Kunsthandel

und die NS-Geschichte

Am Donnerstag, den 30. Juni, werden ab 19 Uhr im Aktiven Museum (Stauffenbergstr. 13-14) Experten über den gegenwärtigen Berliner Kunsthandel sprechen. Die Podiumsdiskussion u.a. mit dem Auktionator Tilman Bassenge, Meike Hoffmann von der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ der Freien Universität Berlin und dem Kunsthändler Wolfgang Wittrock behandelt das Thema vor dem Hintergrund der NS-Geschichte, in der der Handel mit Kunst staatlich gelenkt und den persönlichen Vorlieben einiger Parteifunktionäre unterworfen war. Wie Galeristen und Auktionshäuser ihre unabhängige Position wiedergewinnen konnten, gehört zu den Fragen der Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Gute Geschäfte. Kunsthandel in Berlin 1933-1945“, die noch bis Ende Juli in der Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum zu sehen ist. Aber auch, wie lange der Handel auf das stillschweigende Einverständnis jener Sammler bauen konnte, die ihm Kunstwerke von zweifelhafter Herkunft abnahmen. cmx

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