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Weltweite Lesung für Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo

Mit einer weltweiten Lesung wollen sich Autoren und Künstler aus mehr als 40 Ländern am heutigen Dienstag für die Freilassung des inhaftierten chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo einsetzen. Wie das Internationale Literaturfestival Berlin mitteilte, beteiligen sich mehr als 150 Institutionen an der Aktion. „Die Resonanz ist stärker als im vergangenen Jahr“, sagte Festivalchef Ulrich Schreiber. Der 56-jährige Liu Xiaobo ist seit vier Jahren in Haft. Den Friedensnobelpreis durfte er 2010 nicht persönlich in Empfang nehmen. Die Solidaritätslesung wird in Neuseeland beginnen und in Los Angeles enden. In Berlin nehmen Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und der chinesische Autor Liao Yiwu an einer Lesung um 19 Uhr im Martin-Gropius-Bau teil (Eintritt 10 € / 8 €). dpa

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