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Berliner Sinti-Denkmal

soll im Herbst eingeweiht werden



Das seit Jahren geplante Denkmal für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma in Berlin soll im Herbst eröffnet werden. Das bestätigte ein Sprecher von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Der Termin stehe aber noch nicht endgültig fest. Im Gespräch ist nach Angaben des Zentralrats der Sinti und Roma der 24. oder 25. Oktober. Die Gedenkstelle an der Scheidemannstraße in unmittelbarer Nähe des Reichstags sollte eigentlich schon 2009 eröffnet werden. Der Termin musste aber mehrfach verschoben werden, weil der mit dem Werk beauftragte israelische Künstler Dani Karavan wiederholt Mängel an der Bauausführung geltend gemacht hatte. Auch der Zentralrat der Sinti und Roma geht davon aus, dass es jetzt nicht zu einer neuerlichen Verschiebung kommt. Das Denkmal sei fast fertig, jetzt solle noch ein Geigenton installiert werden. Karavan, derzeit in Paris, will nach Berlin kommen, um den Prozess zu begleiten. Der Künstler hat ein Wasserbecken mit einem schwarzen – „endlos tiefen“ – Grund entworfen. Es soll Symbol des Lebens, der Trauer und der Erinnerung sein. dpa

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