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Deutsches Historisches Museum gibt Plakatsammlung Sachs zurück



Nach jahrelangem Streit hat der Erbe des jüdischen Sammlers Hans Sachs dessen berühmte Plakatsammlung vom Deutschen Historischen Museum (DHM) zurückerhalten. Die rund 4300 Plakate, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt worden waren, seien dem in den USA lebenden Erben Peter Sachs überreicht worden, sagte der Anwalt Matthias Druba am Montag. Er hatte den Sohn des Berliner Zahnarztes im Rechtsstreit mit dem DHM vertreten. Für die Sammlung suche das New Yorker Auktionshaus Guernsey’s nun einen Käufer.

Der Bundesgerichtshof hatte im März entschieden, dass die Sammlung zurückgegeben werden muss. Nach dem Krieg galt sie als verschollen und tauchte dann im Depot des Deutschen Historischen Museums wieder auf. Zur Sammlung gehörten ursprünglich mehr als 12 000 Werke. Sie stammen von Künstlern wie Henry van de Veld, Wassily Kandinsky, Käthe Kollwitz, Max Pechstein und Otto Dix. dpa

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