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Literaturarchiv Marbach

erhält 600 Briefe von Ilse Aichinger

Die Sammlung des Literaturarchivs Marbach ist um rund 600 Briefe der österreichischen Schriftstellerin Ilse Aichinger (91) gewachsen. Der Briefwechsel der Autorin mit ihrer Zwillingsschwester Helga Michie reicht vom Juli 1939 bis in die Gegenwart, teilte das Literaturarchiv mit. Die oft mehrere Seiten langen Korrespondenzen seien „berührende Dokumente“ zu Krieg, Exil und Nachkriegszeit. Sie spiegelten die Entwicklung der Autorin und die Entstehung ihres Romans „Die größere Hoffnung“ wider.Auch die Ehe mit dem Dichter Günter Eich und die lebenslange Zusammenarbeit der beiden Künstler wird in den Briefen reflektiert. dpa

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