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Raubkunst aus dem Louvre

geht an jüdischen Sammler zurück

Die französische Regierung plant eine Task-Force, um die Rückgabe von Raubkunst aus Frankreichs Museen voranzutreiben. Sieben Kunstwerke aus dem Louvre und Museen in Tours, Saint-Etienne und Agen sollen in absehbarer Zeit an die Erben ihrer früheren Besitzer gehen; darunter Werke von Alessandro Longhi, Gaetano Gandolfi oder Pieter Jansz van Asch. Angestoßen wurde das Projekt zur Provenienzforschung von der Politikerin Corinne Bouchoux, deren Doktorarbeit das Thema Beutekunst behandelt. Sie zählt 163 Werke auf, die nach 1945 französischen Nationalmuseen übergeben wurden. Diese sollten die rechtmäßigen Besitzer ermitteln: meist französische Juden, deren Besitz beschlagnahmt oder durch Betrug entzogen wurde. Bis heute gelangten rund 80 Kunstwerke an ihre legitimen Eigentümer zurück – das sind nicht einmal vier Prozent. Tsp

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