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Köln restituiert Gemälde von Kokoschka an die Erben



Ende eines jahrelangen Raubkunst- Streits: Die Stadt Köln gibt noch diese Woche ein Gemälde des österreichischen Malers Oskar Kokoschka an die Erben des jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim zurück. Das 1910 entstandene Werk mit dem Titel „Portrait Tilla Durieux“, dessen Wert auf rund drei Millionen Euro geschätzt wird, gehört seit Gründung des Museums Ludwig in den 70er Jahren zu dessen Dauerpräsentation. Die Stadt folgt mit der Rückgabe der Empfehlung der beratenden Kommission zur NS-Raubkunst. Mehr als vier Jahre hatte es Streit um das Bild gegeben. Seine Geschichte ist nach Ansicht der Schlichtungskommission nicht mehr lückenlos zu klären. Es sei aber davon auszugehen, dass Flechtheim als Verfolgter des NS-Regimes gezwungen war, das Kunstwerk zu verkaufen. dpa

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