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Schillertage: Jonathan Meese provoziert mit Performance

Der für seine aggressiven Performances bekannte Künstler Jonathan Meese hat am Mittwochabend bei den Mannheimer Schillertagen massiv provoziert. Während seiner 165 Minuten dauernden Ein-Mann-Aufführung „Generaltanz den Erzschiller“ zeigte der 1970 geborene Jonathan Meese immer wieder den Hitlergruß, beschmierte eine Außerirdischen- Gummipuppe mit einem Hakenkreuz und deutete Oral-Sex mit ihr an. Die Uraufführung seines Auftragswerks geriet zur Farce: Schreiend verkündete der mit einem schwarzen Trainingsanzug mit goldenen Streifen bekleidete Meese das Ende der Demokratie. Die Zuschauer beschimpfte er als „Form-Fleisch-Menschenklone“, die sich von „Demokratie-Terroristen“ regieren ließen. Etwa 75 Prozent der Zuschauer gingen vorzeitig. dpa

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