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Jazz- und Funk-Keyboarder

George Duke gestorben

Eines seiner besten Stücke heißt „The Black Messiah“. Gestochen scharfe Bläsersätze wie aus der Swingära, schleppender Bass, hart angeschlagene Klavierakkorde und eine funky stotternde Gitarre: eine Hochspannungsaufnahme. Sie demonstriert, was die Mission von George Duke war: die Fusion von Jazz und Funk. 1946 im kalifornischen San Rafael geboren, spielte er schon als Musikstudent im „Half Note Club“ in San Francisco mit Al Jarreau, Sonny Rollins und Dexter Gordon. 1970 holte Frank Zappa den Keyboarder in seine Band Mothers of Invention, mit der er 13 Alben aufnahm. Während der Disco-Welle gelangen Duke ein paar Crossover-Hits, 1979 war er bei den Aufnahmen zu Michael Jacksons Album „Off The Wall“ dabei. Als Komponist und Produzent arbeitete er für Miles Davis, Smokey Robinson und Dionne Warwick. Seine Musik wurde von Daft Punk, Kayne West und A Tribe Called Quest gesampelt. George Duke starb am Montagabend in Los Angeles. Er wurde 67 Jahre alt. chs

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