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Salman Rushdie kritisiert

zu großen Einfluss der Religion



Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie hat beim Internationalen Literaturfestival Berlin den großen Einfluss von Religion kritisiert. Deshalb hoffe er, dass sich der Atheismus weiter ausbreitet, sagte Rushdie bei seiner Lesung am Sonnabendabend. Gott halte er für eine lächerliche Idee. Dennoch schreibe er ständig über Religion, weil sie in der Welt großen Einfluss habe – zum Beispiel in seiner Heimat Indien und in den USA, wo er lange gelebt habe. Wegen seines Romans „Die Satanischen Verse“ verhängte Irans Revolutionsführer Ayatollah Khomeini 1989 ein Todesurteil über Salman Rushdie. Zehn Jahre lang musste sich der Schriftsteller verstecken, heute noch erhält er Todesdrohungen. dpa

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