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Die Berliner Sopranistin

Lisa Otto ist tot



Die Sopranistin Lisa Otto ist mit 94 Jahren in ihrer Wahlheimat Berlin gestorben. 1952 kam sie ins Ensemble der Städtischen Oper (heute Deutsche Oper Berlin), die im Theater des Westens spielte. Ihr Stimmfach nannte man damals „Soubrette“ – eine erst im heutigen Sprachgebrauch leicht abfällig klingende Bezeichnung für eine lieblich verspielten Färbung, die von ihrer Vielseitigkeit nur wenig mitteilt. Insbesondere als Mozartsängerin genoss sie einen internationalen Ruf. Sie blieb bis 1985 an der Deutschen Oper Berlin und wurde schließlich zum Ehrenmitglied des Ensembles ernannt. Auch zeitgenössische Musik gehörte zu ihrem Repertoire. So wirkte sie unter anderem an der Uraufführung von Hans Werner Henzes „Der junge Lord“ mit. Tsp

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