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Nolde-Museum in Berlin

schließt Ende März



Die Dependance des Nolde-Museums in Berlin schließt nach gut sechs Jahren Ende März ihre Türen. Der neue Direktor der Nolde Stiftung im schleswig-holsteinischen Seebüll, Christian Ring, will stattdessen das dortige Ausstellungshaus zu einem Forschungszentrum ausbauen, wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte. Die bis zum 30. März 2014 laufende Ausstellung „Emil Noldes späte Liebe. Das Vermächtnis an seine Frau Jolanthe“ ist damit das letzte Projekt in der Berliner Dependance am Gendarmenmarkt. Der expressionistische Künstler Emil Nolde (1867–1956) hatte ab 1905 jeweils die Winter in Berlin verbracht und hier auch ein eigenes Atelier unterhalten. Wegen dieser Beziehung zur Stadt hatte die Nolde Stiftung Seebüll im September 2007 eine dauerhafte Ausstellungsstätte in Berlin eröffnet. In Seebüll erhält der Besucher in Noldes früherem Wohnhaus Einblick in Leben und Werk des bildenden Künstlers. dpa

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