Kultur : NACHRICHT

Starfotograf Jim Rakete

kämpft um seinen Namen

Unterlassungsverpflichtungserklärung ist ein hässliches Wort. Nun aber kennt es auch jene Produzentengalerie, die vor wenigen Wochen als „Rakete“ in der Brunnenstraße gestartet ist. Sie wurde zur vorläufigen Bruchlandung und zu der Einsicht gezwungen, dass der Name in Berlin nur einem gehört – Jim Rakete. Freunde des legendären Berliner Fotografen hatten die Galerie besucht und Bilder gesehen, die nicht zu Raketes Arbeit passten. Doch wo „Rakete“ draufsteht, ist ohne Zweifel auch Rakete drin. Es kam es zur Verwechslung. Jim Rakete reagierte sofort und untersagte der Galerie per Anwalt jede weitere Nutzung des Namens. Doch die Künstler waren damit bereits bis zur „New York Times“ verlinkt und weigerten sich. Am Ende steht nun seit dem 19. Dezember eine einstweilige gerichtliche Verfügung. Die Internetseite der Galerie ist bereits gelöscht, die Arbeit der letzten Wochen war umsonst. Die Galerie heißt nun „Komet“ und hofft, dass sie ihre Bahnen ab jetzt unbehelligt ziehen kann. cmx

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