Kultur : NACHRICHT

Suhrkamp: erstes Verfahren gegen Barlach und Grossner eingestellt

In der Auseinandersetzung um den Suhrkamp Verlag hat das Amtsgericht München das Strafverfahren wegen übler Nachrede gegen zwei Hamburger Unternehmer wegen geringer Schuld eingestellt. Im Gegenzug zahlen Hans Barlach und Claus Grossner je 15000 Euro an gemeinnützige Institutionen. Die Unternehmer wollten sich über eine Beteiligung an der schweizerischen Medienholding AG – dem Mitgesellschafter von Suhrkamp – ein Mitspracherecht sichern. Die beiden hatten Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz Unfähigkeit und die Vermischung von Privatem und Geschäftlichem vorgeworfen. Der Verlag stellte Strafanzeige. Die Auseinandersetzung zwischen Medienholding und der Unseld-Stiftung läuft weiter. Vor dem Landgericht Frankfurt will die Unseld-Familienstiftung die Medienholding wegen treuwidrigen Verhaltens als Mitgesellschafter ausschließen lassen. Umgekehrt hat die Medienholding geltend gemacht, dass ihr ein höherer Anteil zustehen müsste. Die Streitigkeiten soll ein Schiedsgericht im Mai entscheiden. dpa

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