Kultur : NACHRICHT

Berliner Opern verzeichnen

2007 Publikumszuwachs

Das Berliner Publikum hat sich 2007 deutlich zu seinen Musiktheatern bekannt. So verbuchte die Deutsche Oper ein Plus von 10 000 Besuchern im Vergleich zum Vorjahr. 192 000 Zuschauer kamen in die Bismarckstraße, das entspricht einer durchschnittlichen Platzauslastung von 69,5 Prozent. Spitzenreiter ist weiterhin die Staatsoper mit 240 000 verkauften Tickets und einer nahezu konstanten Aulastungsquote von 86,8 Prozent. Die Komische Oper punktete bei den hauseigenen Konzerten (73 Prozent), während die Opernabende mit 188 800 Gästen auf eine Quote von 67 Prozent kamen. Das Staatsballett steigerte sich nochmals von 75,1 auf 77,8 Prozent, was 110 556 Besuchern entspricht. Unterm Strich erwartet die Berliner Opernstiftung einen Überschuss von 4,1 Millionen Euro. Am Montag steht im Kulturausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses erneut die Zukunft der Berliner Opernhäuser auf der Tagesordnung. Alle Intendanten sind zur Anhörung geladen. F.H.

Kunsthalle auf dem Schlossplatz eröffnet im September

Nach mehrmonatiger Verzögerung hat das Bezirksamt Berlin-Mitte die Baugenehmigung für die „White Cube“ genannte Kunsthalle auf dem Berliner Schlossplatz erteilt. Die Planung hatte sich verzögert, nachdem Verunreinigungen des Baugrunds festgestellt worden waren. Die privat finanzierte Kunsthalle des Wiener Architekten Adolf Krischanitz soll im September eröffnet werden und bis zum Baubeginn des Humboldtforums 2010 auf dem Schlossplatz bleiben. Tsp

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