Kultur : NACHRICHT

Auktionshaus Christie’s

streicht weltweit Stellen

Nach dem Einbruch des Kunstmarktes streicht das führende Auktionshaus Christie’s weltweit Stellen. Wie das britische Unternehmen bestätigte, gebe es im Zuge von Sparmaßnahmen „einen bedeutenden Stellenabbau“. Christie’s-Chef Ed Dolman hatte die Mitarbeiter nach Angaben des „Wall Street Journals“ per E-Mail über die Stellenstreichungen in allen 85 internationalen Büros informiert. Zudem sollten Verträge mit freien Mitarbeitern und Kunstspezialisten nicht verlängert werden. Christie’s beschäftigt etwa 2100 Menschen und hat in Deutschland Büros unter anderem in Berlin, Hamburg und Düsseldorf. Wie viele Stellen wegfallen, wurde nicht bekannt gegeben. „Wir müssen unser Geschäft neu aufstellen, um aus diesen schwierigen Zeiten als eine stärkere Firma hervorzugehen“, schrieb Dolman. Der Stellenabbau soll bis April abgeschlossen sein. Die Finanzkrise hat Christie’s genauso wie andere Auktionshäuser nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers hart getroffen. Das Unternehmen hatte nach Angaben der Zeitung mit seinen Auktionen im ersten Halbjahr 2008 noch 3,1 Milliarden Dollar verdient, im zweiten Halbjahr nur noch etwa halb so viel. dpa

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