Kultur : NACHRICHT

Beutekunst-Zentrale bis 2016

in Magdeburg gesichert

Die Koordinierungsstelle zur Dokumentation von NS-Raubkunst und Beutekunst bleibt nach einer Entscheidung der Landesregierung von Sachsen-Anhalt bis 2016 in Magdeburg. Die Einrichtung nimmt Meldungen von Museen, Bibliotheken, Archiven und Privatleuten entgegen und veröffentlicht sie auf ihrer Datenbank „www.lostart.de“. Zurzeit sind dort mehr als 110 000 Kulturgüter detailliert und mehrere Millionen summarisch beschrieben, die in der NS-Zeit insbesondere jüdischen Eigentümern entzogen wurden. Die Finanzierung leisten Bund und Länder gemeinsam. dpa

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