Kultur : NACHRICHT

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Kultursenator Thomas Flierl plant ein neues Sozialticket für die Berliner Theater und Opernhäuser. Damit greift er die Idee einer Koalitionsrunde auf, die seit längerem an einem entsprechenden Antrag arbeitet. Flierl hat nach Angaben der „Berliner Zeitung“ mit allen großen Berliner Kulturhäusern – etwa der Deutschen Oper, dem Konzerthaus, dem Berliner Ensemble – über das Projekt gesprochen und ihnen ein Modell für den billigen Verkauf von Restkarten vorgeschlagen. Drei Euro sollen die Tickets voraussichtlich kosten, so einer der Gesprächsteilnehmer. Sie sollen an Bedürftige wie etwa Empfänger von ArbeitslosengeldII verkauft werden. Schon im Mai Monat könnte es damit losgehen. Bislang bietet jedes Haus jeweils eigene Ermäßigungstarife an. Die CDUAbgeordnete und Kulturexpertin Monika Grütters hält dagegen wenig von einer „Restkarten-Verwertung“. Die CDUFraktion präferiert ein System, nach dem wohlhabende Besucher zusätzliche Tickets erwerben, die dann kostenlos an Bedürftige abgegeben werden. Tsp/ddp

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