Kultur : NACHRICHT

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Der Wolfsburger Kunstmäzen HansJoachim Bönsch will seine millionenschwere Sammlung nun doch nicht der Stadt Göppingen überlassen. Zur Sammlung gehören unter anderem 650 Liebermann-Grafiken, 400 Werke von Corinth, 15 Barlach-Plastiken sowie Bilder von Goya und Kokoschka. Bönsch nannte als Grund die Weigerung der Stadt, einen Anbau an das bestehende Kunstmuseum zu finanzieren, in dem die Kunstwerke präsentiert werden sollten. Nach einer Klausel in dem 2002 geschlossenen Vertrag erhält die Stadt das Erbe des kinderlosen Ehepaars nur, wenn sie bis 2007 geeignete Präsentationsräume schafft. Nach Abzug der Sammlung Bock in Frankfurt und Verkauf der Sammlung Grohe in Bonn wird damit zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit das Spannungsverhältnis zwischen Privatsammlern und öffentlichen Institutionen deutlich. dpa/Tsp

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