Kultur : NACHRICHT

Mehr als 23 Millionen Euro bei der 149. Auktion der Villa Grisebach

„Die beste überhaupt“ nennt Bernd Schultz, geschäftsführender Gesellschafter der Villa Grisebach, die 149. Auktion des Berliner Hauses – und sieht Berlin als Kunsthandelsstandort auch bei den Zeitgenossen bestätigt. Mit einem Gesamtumsatz von 23,5 Millionen schlossen die Versteigerungen von Fotografie und Kunst des 20. wie 21. Jahrhunderts am Sonnabend erneut mit mehreren herausragenden Ergebnissen. So erzielte ein Gemälde des Symbolisten Ludwig von Hofmann 202 300 Euro (Schätzpreis 25 000 Euro), ein Frauenkopf von Tom Wesselmann kletterte auf 92 820 (Schätzpreis 20 000 Euro) und Rainer Fettings „Mondnacht“ auf 97 820 Euro (Schätzpreis 15 000 Euro). Schon zuvor hatte Anselm Kiefers „Kirke“ ihren Schätzpreis durch internationale Gebote auf 166 000 Euro verdoppeln können, während das Aquarell „Highway“ von Peter Doig, der als einer der teuersten lebenden Künstler gilt, mit 89 250 Euro auf das Dreifache seines Schätzpreises stieg. cmx

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