Kultur : NACHRICHTEN  

Ai Weiwei sagt Teilnahme an Frankfurter Buchmesse ab


Mit Bedauern hat die Frankfurter Buchmesse auf die Absage des gesundheitlich angeschlagenen chinesischen Künstlers und Regimekritikers Ai Weiwei reagiert. „Wir finden es natürlich sehr schade, dass er nicht kommt. Aber noch wichtiger ist, dass Ai Weiwei wieder gesund wird“, sagte Buchmesse-Sprecher Thomas Minkus. Der 52-Jährige Künstler Ai Weiwei hatte am Vortag der „Süddeutschen Zeitung“ mitgeteilt, dass er sich nach der in München erfolgten Operation noch erholen müsse. „Die OP-Narben verheilen relativ langsam.“ Ai Weiwei war im August in der Erdbebenprovinz Sichuan von Sicherheitskräften verprügelt worden. Während eines Besuchs in München zur Vorbereitung seiner Ausstellung im Haus der Kunst, die am 12. Oktober eröffnet wird, wurde ein Blutgerinnsel diagnostiziert und operiert. (dpa)

Unesco-Welterbe in Israel verwüstet

Eine zum Unesco-Weltkulturerbe zählende antike Nabatäerstadt in Israel ist verwüstet worden. Der Minister für innere Sicherheit, Izchak Aharonowitsch, sprach bei einem Besuch in dem Nationalpark Awdat in der Negev-Wüste von einem „schweren Verbrechen“. 2005 war der Park von der Unesco als Welterbe anerkannt worden. Nun sind hunderte archäologischer Ausstellungsstücke zerstört worden. Steinbögen und antike Säulen wurden umgestürzt und Gebäude aus dem dritten Jahrhundert mit Farbe besprüht. Die Polizei verdächtigt Beduinen aus den umliegenden Dörfern. (dpa)

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