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Israelischer Künstler

Avigdor Arikha gestorben



Einer der bekanntesten Gegenwartskünstler Israels, Avigdor Arikha, ist tot. Wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete, starb Arikha bereits am Donnerstag in Paris, einen Tag nach seinem 81. Geburtstag. Arikha lebte zwar zumeist im Ausland, gehörte aber seit den fünfziger Jahren zu den Schlüsselfiguren der israelischen Kunstszene. Mit seiner klassischen Malweise verband er die Vergangenheit mit der modernen Malerei.

Nach einer Zeit, in der er sich dem Abstrakten zuwandte, setzte Arikha wieder auf die figürlichen Darstellung und schuf zahlreiche Porträts berühmter Zeitgenossen, darunter der britischen Königin Elizabeth II. und von Catherine Deneuve. Im vergangenen Jahrzehnt waren umfangreiche Arikha-Retrospektiven in Tel Aviv, London und Madrid zu sehen. KNA

Zwei Preise für „Die Fremde“

beim New Yorker Tribeca Filmfest

Feo Aladags Migranten-Drama „Die Fremde“, soeben mit der Bronzenen Lola beim Deutschen Filmpreis prämiert, ist vom Tribeca Festival in New York zum besten Spielfilm gekürt worden. Der Preis ist mit 25 000 Dollar dotiert. Sibel Kekilli wurde für ihre Hauptrolle als „beste Schauspielerin“ ausgezeichnet. dpa

Thomas Freitag erhält Kleinkunst-Ehrenpreis

Kabarettist Thomas Freitag ist mit dem erstmals vergebenen Kleinkunst-Ehrenpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Den regulären Kleinkunstpreis erhielten der Stuttgarter Wortpoet Philipp Scharri, Kabarettist Christoph Sieber aus Niedereschach sowie Zauberer Florian Zimmer aus Ulm. dpa

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