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Schwarze Kehle:

Die Jazzsängerin Lena Horne ist tot

Die amerikanische Sängerin Lena Horne ist tot. Sie starb am Sonntag im Alter von 92 Jahren in einem Krankenhaus ihrer Geburtstadt New York. Bereits mit 16 Jahren stand sie im Harlemer Cotton Club auf der Bühne. In Hollywood wurde sie zur Pionierin, weil sie als erste Nichtweiße einen langfristigen Vertrag mit dem Studio MGM erhielt. Horne spielte Anfang der 1940er Jahre in Musicals wie „Cabin in the Sky“, „Tänzer auf den Stufen“ (Stormy Weather) und „Ziegfeld Follies“ mit.  Der große Hollywooderfolg blieb aber aus. 1947 heiratete sie den weißen Dirigenten und Pianisten Lennie Hayton. Das Paar ließ sich heimlich in rankreich trauen, denn gemischtrassige Ehen waren damals in Kalifornien noch verboten. Horne machte als Jazz-Sängerin Karriere. 1981 stellte sie ihre One-Woman Show „Lena Horne: The Lady and Her Music“ am Broadway vor, bis in die 90er Jahre hinein nahm sie Platten auf. dpa

Kubanische Perkussion:

Francisco Aguabella ist tot

Der Latin-Jazz-Perkussionist Francisco Aguabella ist tot. Der 1925 auf Kuba geborene Conga- und Batáspieler starb am Freitag mit 84 Jahren in Los Angeles. Aguabella spielte mit vielen Größen des Jazz. Er ist unter anderem auf Aufnahmen mit Dizzy Gillespie, Tito Puente, Frank Sinatra, Mongo Santamaria, Eddie Palmieri, Cal Tjader und Poncho Sanchez zu hören. Auch Carlos Santana und The Doors nutzten seine Dienste. Tsp

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