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Galerie Saatchi in London

wird zum Museum

Der Millionär und Kunstsammler Charles Saatchi (67) will dem britischen Staat seine Saatchi Gallery in London sowie mehr als 200 Werke schenken. Geplant sei eine Stiftung, aus der sich andere Museen bei Bedarf Arbeiten ausleihen könnten. Die von Saatchi erworbenen Werke von Künstlern wie Tracey Emin oder Grayson Perry seien insgesamt über 25 Millionen Pfund (30 Millionen Euro) wert, teilte die Galerie mit. Das Haus im Londoner Edelstadtteil Chelsea verfügt über mehr als 70 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und soll in Museum of Contemporary Art (Moca London) umbenannt werden. Derzeit sei man mit Regierungs-Abteilungen im Gespräch. Auf den Staat kämen dabei keine Kosten zu, weil das Museum sich selber finanziere. dpa

Neuer Leiter für die Messe

„Berliner Kunstsalon“

Der Begründer des „Berliner Kunstsalons“ Edmund Piper, hat die Leitung der Kunstmesse abgegeben. Nach sechs Jahren wolle er sich wieder mehr der eigenen Arbeit widmen, teilte der Berliner Künstler mit. An seine Stelle tritt Roland Klümpen. Der „Berliner Kunstsalon“ findet in diesem Jahr zum siebten Mal parallel zum Art Forum statt. Im vergangenen Jahr nahmen knapp 80 internationale Aussteller an der jungen Messe im Humboldt Umspannwerk in Prenzlauer Berg statt. cmx

Public Viewing

in der Galerie Lörcher

„Heimspielauswärts“ heißt die aktuelle Ausstellung in der Berliner Galerie Gilla Lörcher (Pohlstr. 73). Gezeigt werden Aufnahmen von Marcus Brandt, der sich als Pressefotograf zurzeit in Südafrika aufhält und jeden Tag ein eigenes „WM- Foto-des-Tages“ von der deutschen Nationalmannschaft in die Galerie übermittelt. Während der Öffnungszeiten der Galerie (Mi-Sa 15-19 Uhr) werden die aktuellen Spiele jeweils live als Screening gezeigt. Unmittelbar nach der WM soll darüber hinaus ein von der Nationalmannschaft signierter Fußball für einen guten Zweck versteigert werden. cmx

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