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Klage im Rechtsstreit um Kaugummi-Kunst abgewiesen

In einem Rechtsstreit um Kunst aus Kaugummi hat das Düsseldorfer Landgericht am Mittwoch die Klage einer 59-jährigen Künstlerin abgewiesen. Die Frau hatte behauptet, Urheberin einer Reihe von Collagen aus teilweise angekauten Kaugummistreifen zu sein. Sie habe als Studentin im Auftrag des Künstlers François Morellet gearbeitet, sei aber von dessen Skizzen so stark abgewichen, dass sie als Urheberin anzusehen sei. So habe sie die Kaugummis nicht wie vorgegeben angekaut, sondern nur angebissen. Das eigenmächtige Anbeißen anstelle des Zerkauens eines Kaugummis, so die Richter, sei kein „eigenständiger Schöpfungsakt“. Die Collagen, die vor rund 40 Jahren zu Dutzenden in der Düsseldorfer „EatArt“-Galerie ausgestellt wurden, bestehen aus schwarzen Leinwänden, auf denen in regelmäßigen Abständen horizontal und vertikal angebissene, zerkaute und unzerkaute Kaugummistreifen kleben. dpa

Elke Heidenreich erhält Julius-Campe-Preis 2010

Elke Heidenreich erhält den Julius-Campe-Preis 2010 des Hoffmann und Campe Verlags. Heidenreich, so der Verlag, vermittle „auf allen Kanälen die Botschaft ,Lesen macht Spaß!’“. „Mit ihrem Enthusiasmus, ihrer Liebe zur Literatur, ihrer Natürlichkeit, Geradlinigkeit und Professionalität erreicht sie die Vielleser und Buchinteressierte auf der Suche nach neuer Leseinspiration und verführt jene, denen Bücher eher fern sind, zum Lesen.“ Die mit 99 Flaschen Wein dotierte Auszeichnung wird während der Frankfurter Buchmesse verliehen. dpa

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