NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

„Pussycat“-Regisseur

Clive Donner gestorben

Ein Film, der „Was gibt’s Neues, Pussy?“ heißt, ist vor allem eins: komisch. „What’s New Pussycat?“ – so der Originaltitel – zeigt das Swinging London des Jahres 1965 von seiner pop-art-buntesten und groteskesten Seite. Peter O’Toole spielt einen Schürzenjäger, Peter Sellers dessen irren Psychiater, Romy Schneider und Ursula Andress sind begehrenswert schön, der grandiose Soundtrack stammt von Burt Bacharach. Und Woody Allen, der auch das Drehbuch schrieb, hat seinen ersten Leinwandauftritt. Inszeniert hat die Komödie der englische Regisseur Clive Donner. Er war mit der Harold Pinter-Verfilmung „Der Hausmeister“ bekannt geworden, später arbeitete er vor allem fürs Fernsehen. Jetzt ist Donner mit 84 Jahren in London gestorben. chs

Villa-Aurora-Stipendium für Hegemann und Kippenberger

Helene Hegemann („Axolotl Roadkill“) gehört zu den neuen Stipendiaten der Villa Aurora in Los Angeles. Die Schriftstellerin, die auch als Regisseurin arbeitet, vertritt mit Julia Heiss, Lillian Rosa und Julian Neville den Bereich Film. Als Autoren erhalten Tagesspiegel-Redakteurin Susanne Kippenberger, Abbas Khider und Patrick Findeis das Stipendium. dpa

Berliner Studenten räumen

beim ARD-Musikwettbewerb ab

Studierende der Berliner Musikhochschulen waren beim 59. ARD-Musikwettbewerb in München erfolgreich. Jeweils den 1. Preis und den Publikumspreis konnten der Cellist Julian Steckel von der Universität der Künste und der Hornist Premyls Vojta von der „Hanns Eisler“-Hochschule erringen. Ausgezeichnet wurden auch Daniel Ember und Jakob Spahn (Eisler) sowie Luise Bruch (UdK). Tsp

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben