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Opernstiftung einigt sich

auf reformierten Tarifvertrag

Das Land Berlin und die Stiftung Oper in Berlin haben sich am Dienstag mit diversen Gewerkschaften auf die Inhalte eines neuen Tarifvertrags für das künstlerische Personal verständigt. Demnach steigen die Gehälter um 4,46 Prozent. Außerdem einigte man sich auf eine Einmalzahlung von 600 Euro und einen anzuhebenden Sockelbetrag von 65 Euro. Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) hatte die letzte Runde der Tarifverhandlungen abgesagt und zum Streik aufgerufen. Sie fordert eine prinzipielle Besserstellung der Musiker. Der Generaldirektor der Opernstiftung, Peter F. Raddatz, zeigte sich zuversichtlich, nunmehr auch mit der DOV zu einer Einigung zu kommen. Tsp



Schloss Moyland unterliegt Beuys-Witwe vor Gericht

Im Rechtsstreit um die Fotografien einer Beuys-Performance ist das Museum Schloss Moyland unterlegen. Bei Androhung einer Strafe von bis zu 250 000 Euro darf Moyland die Aufnahmen künftig nicht mehr ausstellen, entschied das Düsseldorfer Landgericht. Die Fotografien stellten eine Umgestaltung des Originalwerks von Beuys dar. Moyland-Direktorin Bettina Paust kündigte an, bis zum Bundesverfassungsgericht zu gehen, da das Urteil weitreichende Folgen für die Reproduktion von Kunstaktionen haben kann. Tsp

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