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Fast ein Drittel der Deutschen

rührt kein Buch an

Die Deutschen lesen einer Umfrage zufolge seltener Bücher. 28 Prozent der Befragten haben in diesem Jahr aus freien Stücken noch zu keinem einzigen Buch gegriffen – Literatur, die aus schulischen oder beruflichen Gründen gelesen werden musste, wurde bei der repräsentativen Befragung des Emnid-Instituts ausdrücklich nicht erfasst. Vor zwei Jahren lag der Anteil dieser Buchlesemuffel noch bei nur 20 Prozent. Deutliches Gefälle dabei zwischen West- und Ostdeutschland: Im Westen lasen 25 Prozent kein Buch in ihrer Freizeit, im Osten waren es 42 Prozent. Auch geschlechtsspezifische Unterschiede tun sich auf: Nur 22 Prozent der Frauen zeigen keinerlei Lust auf Buchlektüre, bei den Männern sind es 36 Prozent. AFP

Stephan Wackwitz erhält

Wilhelm-Müller-Preis

Der Germanist und Autor Stephan Wackwitz hat für sein literarisches Gesamtwerk den mit 15 000 Euro dotierten Wilhelm-Müller-Preis des Landes SachsenAnhalt erhalten. Die Jury lobte die herausragende Qualität der Essays, Reiseerzählungen und Familienbiografien des Preisträgers. Wackwitz, 1952 geboren, lebt in New York. Seit 2007 ist er dort Programmleiter des Goethe-Instituts. dpa

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