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Frank Castorf eröffnet Tschechow-Festival in Moskau



Frank Castorf sieht seiner ersten Tschechow-Inszenierung in Moskau „mit großer Spannung“ entgegen. „Wenn man etwas bearbeitet, macht man auch immer etwas kaputt“, sagte der Intendant der Berliner Volksbühne vor Journalisten in Moskau. Castorf wird am 25. Mai das Internationale Tschechow-Festival mit „Nach Moskau, Nach Moskau“ feierlich eröffnen. Die Inszenierung enthält Elemente der Tschechow-Stücke „Drei Schwestern“ und „Die Bauern“. Dass er das Festival zum 150.Geburtstag des russischen Klassikers eröffnen dürfe, sei „eine große Ehre“, betonte Castorf. Er sei sich des Risikos bewusst, wolle sich aber gezielt mit der deutschen Aufführungspraxis um Tschechow auseinandersetzen. Die Veranstalter hätten ihn als „jungen Provokateur“ eingeladen, sagte der 58-jährige Theater-Haudegen. Im September kommt die Inszenierung an die Berliner Volksbühne. dpa

Maike Wetzel wird

Stadtschreiberin in Pécs

Das Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa geht in diesem Jahr in die Europäische Kulturhauptstadt Pécs in Ungarn. Stipendiatin wird die deutsche Schriftstellerin Maike Wetzel, die von Juli bis November in Pécs ein Internet-Tagebuch führen soll. Texte von Wetzel, die in Berlin und im Rhein- Main-Gebiet lebt, wurden bereits ins Ungarische und Kroatische übersetzt. epd

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