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Dresdner Waldschlösschenbrücke:

Das Mittelstück ist gesetzt



Am Wochenende ist in Dresden das Mittelstück der umkämpften Waldschlösschenbrücke mit großem Aufwand – und vor Tausenden von Schaulustigen – an seinen endgültigen Platz über die Elbe gesetzt worden. An beiden Enden dockte der 1800 Tonnen schwere und 140 Meter lange Brückenbogen am Sonntag auf Hilfspfeilern im Wasser an. Sie werden bis zur Fertigstellung des Bauwerks verschwinden, der Bogen dagegen soll bleiben. Der 2007 begonnene Bau der Brücke hatte im vergangenen Jahr zur Aberkennung des Unesco-Welterbetitels für das Dresdner Elbtal geführt. Ende 2011 oder Anfang 2012 soll der Verkehr über die Brücke rollen. Während der Operation Brückenschlag war der Verkehr auf der Elbe gesperrt worden, Ausflugsdampfer mussten vor der Baustelle haltmachen. Über eine Schienenkonstruktion wurde der Stahlkoloss ans Ufer verfrachtet und auf die Pontons weitergeschoben. Gegner des Brückenvorhabens, die mit Protestplakaten das sogenannte Einschwimmen begleiteten, hoffen auf Entscheidungen der Gerichte, dass der vor drei Jahren begonnene Brückenbau womöglich unrechtmäßig erfolgte. Bis die Justiz dazu ihr letztes Wort gesprochen hat, dürfte aber der größte Teil der mittlerweile auf etwa 180 Millionen Euro geschätzten Baukosten bereits ausgegeben und der Anblick der Brücke im Elbtal längst Realität geworden sein. dpa

Louvre kauft Cranach-Bild

mit Spenden aus dem Internet

Dank einer bislang einmaligen Spendenkampagne im Internet kann der Pariser Louvre ein berühmtes Bild von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553) ankaufen. Das Museum hatte erstmals im Internet einen Aufruf an Privatleute gestartet, um die Summe von insgesamt vier Millionen Euro für das Gemälde aufzubringen, es fehlte noch eine Million Euro. LouvreChef Henri Loyrette sprach nun von einem „wunderbaren Weihnachtsgeschenk. Wir hätten nicht gedacht, dass es so schnell gehen würde.“ dpa

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