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Navid Kermani erhält

Hannah-Arendt-Preis

Der Hannah-Arendt-Preis geht in diesem Jahr an den Schriftsteller Navid Kermani. Der 1967 in Siegen als Sohn iranischer Eltern geborene Orientalist erhält die Auszeichnung am 2. Dezember im Bremer Rathaus. Er bekomme den Preis für seine „lagerüberwindenden, religionswissenschaftlichen und politischen Analysen“, teilte die Jury mit. Kermani spreche nie „von den Arabern“ oder „den Muslimen“ oder „den Christen“. Der HannahArendt-Preis für politisches Denken ist mit 7500 Euro dotiert und wird von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Hansestadt Bremen vergeben. dpa

LiBeraturpreis geht an

libanesische Autorin Abi-Ezzi

Nathalie Abi-Ezzi, 1972 im Libanon geborene und seit ihrer Kindheit in Großbritannien lebende Schriftstellerin, erhält für ihren Roman „Rubas Geheimnis“ den diesjährigen LiBeraturpreis. Das teilt die aus der Arbeit des Frankfurter Ökumenischen Zentrums Christuskirche hervorgegangene „Initiative LiBeraturpreis“ mit. In ihrem Roman schildert Abi-Ezzi den Libanonkrieg im Jahr 1982 aus der Sicht eines achtjährigen Mädchens. Der undotierte „LiBeraturpreis“ geht seit 1987 an Frauen aus Lateinamerika, Asien und Afrika. Er wird am 9. Oktober in Frankfurt verliehen. KNA

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