NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Filmfestival Venedig 2011:

das Wettbewerbsprogramm

Mit vielen großen Namen schmückt sich der Wettbewerb des 68. Filmfestivals von Venedig, das am 31. August beginnt. So wird Roman Polanski „Carnage“ präsentieren, die Verfilmung von Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“ mit Jodie Foster, Kate Winslet und Christoph Waltz. David Cronenberg zeigt „A Dangerous Method“ mit Keira Knightley und Viggo Mortensen in den Hauptrollen. In dem Film geht es um die Psychiater Carl Gustav Jung und Sigmund Freud und Sabina Spielrein, eine schöne, verwirrte Frau, die zwischen den beiden Männern stand. Abel Ferrara ist mit „4:44 Last Day on Earth“ eingeladen. William Friedkin präsentiert „Killer Joe“", die britischen Regisseure Steve McQueen und Andrea Arnold sind mit „Shame“ und „Wuthering Heights“ vertreten, US-Independent-Legende Todd Solondz bringt „Dark Horse“ mit an den Lido. Das Festival eröffnet mit George Clooneys Polit-Drama „The Ides of March“ mit dem Regisseur selbst, Philip Seymour Hoffman und Marisa Tomei in den Hauptrollen. Jurypräsident ist in diesem Jahr „Black Swan“-Regisseur Darren Aronofsky (weitere Infos unter: www.labiennale.org). Tsp

Erich Mühsams Tagebuch zum

„Buch des Monats“ gewählt

Der erste Band der Tagebücher Erich Mühsams, der im Berliner Verbrecher Verlag herausgekommen ist, wurde von der Darmstädter Jury zum „Buch des Monats August“ gewählt. Die Aufzeichnungen des Schriftstellers und Anarchisten erscheinen gleichzeitig im Internet (www.muehsam-tagebuch.de). Er führte von 1910 bis 1924 ein Tagebuch, die Gesamtausgabe soll 7000 Seiten umfassen. Die erste Auflage des ersten Bandes ist bereits vergriffen. TspOSAKA, JAPAN]



Restituierte NS-Raubkunst

zurück in Dresden

Nach dreimonatiger Abwesenheit hängt das Gemälde „Junge Dame mit Zeichengerät“ von Carl Christian Vogel von Vogelstein (1788–1868) wieder im Dresdner Albertinum. Die Staatlichen Kunstsammlungen hatten das als Nazi-Raubkunst identifizierte Kunstwerk Anfang März an die Erben der jüdischen Eigentümer zurückgegeben. Zwei Monate später konnte es auf einer Londoner Auktion erneut für Dresden erworben werden. Das 1816 in Rom gemalte Werk gehörte zur Kunstsammlung der Wiener Schwestern Rosauer. Sie wurden 1938 aus ihrer Wohnung vertrieben, ihr Besitz entzogen. dpa

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