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Lars von Trier will keine Pressekonferenz mehr geben



Wegen des Eklats, den Lars von Trier in Cannes mit seinen Nazi-Äußerungen ausgelöst hat, will er von nun an schweigen. „Ich werde keine Pressekonferenzen mehr geben“, sagte der dänische Regisseur der Zeitung „Libération“. Auf dem Filmfestival in Cannes hatte er auf einer Pressekonferenz gesagt „Ich bin ein Nazi“ oder „Ich verstehe Hitler“. Von Trier erklärt nun, dass er sich von Festivalchef Gilles Jacob habe überreden lassen, völlig unvorbereitet vor 200 Journalisten zu treten. „Ich habe idiotische Sachen gesagt und kann mir bis heute nicht verzeihen, dass ich Leute verletzt habe“, sagt von Trier. Von Trier ist bekannt als Provokateur, das sei sein Stil und ein Problem zugleich. „Wenn ich sage, dass ich ein Nazi bin, bin ich schockiert darüber, dass die Leute mir das glauben.“ In Cannes habe er ein Tabu gebrochen, was seinen Rauswurf erkläre. dpa

Peter von Matt hält Laudatio auf Friedenspreisträger Sansal

Der Schweizer Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Peter von Matt hält die Laudatio auf den Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, den algerischen Schriftsteller Boualem Sansal. Der mit 25 000 Euro dotierte Preis wird während der Frankfurter Buchmesse am 16. Oktober in der Paulskirche verliehen. epd

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