NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Festival für Neue Musik

im Berliner Hauptbahnhof



Durchreisende, Flaneure und Neugierige will die „Zeitgenössische Oper Berlin“ ab 24. August auf dem Berliner Hauptbahnhof überraschen. Bei dem Festival „Ankunft: Neue Musik“ gibt es 13 Tage lang Konzerte, Filme, Performances und Miniopern bis in die Nacht. Der Eintritt ist frei (www.ohrenstrand.de). Tsp

Buchpräsentation über

jüdische Exilanten in Australien

Jahrelang hat der Musikwissenschaftler Albrecht Dümling in Australien nach den Spuren jener Musiker gesucht, die von den Nazis vertrieben wurden. Zu ihnen gehörten die „Weintraub Syncopators“, die erfolgreichste Jazzband der Weimarer Republik, ebenso wie der Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, Tossy Spivakowsky. Am 26. August um 19 Uhr präsentiert Albrecht Dümling sein Buch „Die verschwundenen Musiker. Jüdische Flüchtlinge in Australien“ (Böhlau Verlag) im Pavillon am Holocaust-Mahnmal. Tsp

Literaturwerkstatt Berlin

gründet Beschwerdechor

Anlässlich der Wahl zum Abgeordnetenhaus ruft die Literaturwerkstatt die Berliner auf, ihrem Unmut Luft zu machen. Aus den Einsendungen an beschwerde@literaturwerkstatt.org schreibt ein Dichterkollektiv ein Beschwerdelied, das am 17. September beim Lyrikfest zum 20. Jubiläum der Literaturwerkstatt in der Kulturbrauerei aufgeführt wird. Tsp

Berliner Shakespeare Company

hofft auf „Anonymous“-Theater

Das dreistöckige Holztheater, das als Kulisse für Roland Emmerichs Shakespeare- film „Anonymous“ in Potsdam-Babelsberg errichtet worden war, wird derzeit abgebaut. Immer noch möchte die Berliner Shakespeare Company das Theater nutzen. „Es besteht wieder Hoffnung“, sagt Ensembleleiter Christian Leonard. Emmerich schenkte den Bau der Company. Doch die Pläne ließen sich nicht realisieren, die Kulissen wurden Ende Juli bei Ebay für 11,50 Euro versteigert. Der neue Besitzer war jedoch nicht in der Lage, das Holz-Theater wegzuschaffen. Tsp/dpa

Bibliothek gibt NS-Raubgut an Friedrich-Ebert-Stiftung zurück

Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) gibt knapp 70 von den Nazis geraubte Bücher an die Friedrich-Ebert-Stiftung zurück. Unter den Werken befindet sich eine englische Ausgabe des „Kommunistischen Manifestes“ von 1883, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Bibliothek von Friedrich Engels stammt. dapd

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