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Gerhard Richters „Kerze“

soll in London Millionen bringen



Ein seit rund 25 Jahren nicht mehr öffentlich gezeigtes Gemälde einer brennenden Kerze von Gerhard Richter ist der Höhepunkt der Herbstauktion beim Auktionshaus Christie’s in London. Das Bild mit dem Titel „Kerze“ soll bei der Versteigerung am 14. Oktober bis zu zehn Millionen Euro einbringen. Es gehört zu einer Serie, die der deutsche Künstler Anfang der 80er Jahre malte. „Kerze“ sei zu einem Symbol für den schweigenden Protest der DDR-Bürger gegen das Regime geworden, hieß es bei Christie’s. Gleichzeitig läuft eine große Retrospektive des Künstlers in der Londoner Tate Modern. dpa

Israel-Museum stellt Qumran-Rollen ins Internet

Das Israel-Museum hat fünf Fragmente der berühmten Qumran-Rollen ins Internet gestellt. Unter der Adresse http://dss.collections.imj.org.il werden die ältesten handschriftlichen Bibel-Texte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Projekt wurde von der israelischen Altertumsbehörde in Zusammenarbeit mit Google entwickelt. Auf der Website sind Bilder der Texte in hoher Auflösung sowie kurze Erklärungsvideos und Hintergrundinformationen zu finden. Ein Beduine hatte 1947 in einer Höhle nahe der Ruinenstätte Qumran am Toten Meer die ersten antiken Manuskripte in einem Tonkrug gefunden. Bis 1956 kamen aus elf Höhlen 30 000 Fragmente von 900 Schriftrollen ans Licht. Die älteste stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., die jüngste vom Ende des 1. Jahrhunderts. dpa

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