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Raubkunst in Zürich entdeckt

Im Kunsthaus Zürich ist ein Gemälde aus dem Besitz der von den Nazis vertriebenen jüdischen Berliner Familie Sommerguth entdeckt worden, das Porträt „Madame La Suire“ des Schweizer Künstlers Albert von Keller (1844 - 1920). Es ist etwa 8000 Euro wert. Alfred Sommerguth, Mitdirektor des deutschen Tabakherstellers Loeser & Wolff, verfügte über eine Sammlung von 106 Gemälden, die in der Nazi-Zeit geraubt und 1939 versteigert wurden. Sommerguth floh 1941 mit 82 Jahren von Berlin nach Kuba und starb 1950 in bitterster Armut in New York. Das Museum erklärte, das Bild 2006 von der Witwe des Schweizer Sammlers Oskar Müller erhalten zu haben. Die Sommerguth-Erben überließen das Bild nun dem Museum, verlangten aber das Aushängen einer Plakette, auf der die Herkunft sowie der Raub dokumentiert sind. AFP

Berichtigung

Im gestrigen Artikel über den möglichen Wechsel des Gorki-Theater-Intendanten Armin Petras ans Staatstheater Stuttgart wurde das Foto verwechselt. Es zeigt nicht Petras, sondern den Stuttgarter Intendanten Hasko Weber. Wir bedauern den Irrtum. Noch ist Petras in Berlin. Tsp

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