NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mindestens 24 Autoren

im Jahr 2011 ermordet



Nach Angaben des PEN-Zentrums sind mindestens 24 Schriftsteller und Journalisten im ersten Halbjahr dieses Jahres weltweit ermordet worden. Elf weitere Autoren sind verschwunden, wie die Schriftstellervereinigung bekannt gab. 176 Schriftsteller seien inhaftiert worden. Herbert Wiesner, Generalsekretär des deutschen PEN-Zentrums, sagte, besonders dramatisch sei die Lage in China. Er erinnerte an das Schicksal des inhaftierten Nobelpreisträgers Liu Xiaobo. Der PEN habe beschlossen, eine Delegation nach China zu schicken, um den Schriftsteller und seine Frau zu besuchen. Auch in Weißrussland und Ägypten litten Autoren unter Repressionen. dapd

llja Trojanow beklagt

Zynismus

Der Schriftsteller Ilija Trojanow beklagt die „zynische Distanz“ gegenüber den Umweltproblemen der Welt. Bei vielen Menschen gebe es „Elemente der Frustration“, sagte er. Sich selbst bezeichnete er als Zweckoptimist. In seinem Roman „Eistau“ geht es um einen engagierten Gletscherforscher, der auf einem Kreuzfahrtschiff Touristen die Antarktis erklärt. dpa

Doris Dörrie warnt

vor Glücks-Konsum

Die Schriftstellerin und Regisseurin Doris Dörrie hält Glück für überschätzt. „Wir leben in einer ständigen Glücksversprechung“, sagte sie. Dabei könne es hilfreich sein, zu schauen, ob es nicht etwas gebe, „was einfach nur reicht“. Auch in unseren Partnerschaften überprüften wir, „ob dieses Produkt unsere Erwartungen erfüllt“ sagte Dörrie. dpa

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